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Die magnetische und electrische Kraft in ihrer Anwendung überhaupt und als Ersatzmittel der Dampfkraft dargestellt
Entstehung
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Zeichengeber eingeschaltet sind. Später ist »on Steinheilstatt der doppelten Drahtkette blos eine einzige angewmdetworden, indem, er die Erde selbst als Halste des Leitersbenutzte. An diesem Telegraphen sind einige zwar zusam-mengesetzte aber zweckmäßige mechanische Einrichtungen an-gebracht, welche vorzüglich dazu dienen sollen, daß der Zei-chengeber durch Anschlagen an Glocken den Beobachter auf-merksam macht, und daß er die gegebenen Zeichen selbstausschreibt.

Die beiden andern Telegraphen endlich sind im Wesent-lichen auf ähnliche Art eonstruirt.

Alle wirken durch die magnetischen Effekte der Electri-cität, entweder indem sie eine Magnetnadel ablenken, wiedie europäischen Telegraphen, oder indem sie weiches Eisenmagnetisiren, wie der de« Morse. Gauß und Morse ge-brauchen eine einzige Kette oder einen einzigen Doppeldraht,der zwischen den beiden telegraphischen Stationen hin undher geht. Whoatstone endlich nimmt fünf Drähte, mit-telst deren er alle Buchstaben de« Alphabets augenblicklichsignalisiren und durch zweckmäßig« Eombinationen derselbenwenigstens 200 Zeichen hervorbringen kann.

Einen sehr zweckmäßigen Telegraphen hat Vorssel-m a nn, Professor am Alhenäo zu Deventer, den ZI. Jan.I8Z9 in einer Sitzung der physikal. Gesellschaft vorgeschla-gen, bei welchem die physiologischen Wirkungen der Electri-cität vorzüglich auf den Tastsinn angewendet worden sind.Die Vorzüge dieses Telegraphen sollen nach der Meinungdes Erfinders darin bestehen, daß l) der physiologische Te-legraph der einzige ist, welcher für sehr große Entfernungenanwendbar ist; 2) daß die Leitungsdrähte nicht so stark zuseyn brauchen, wodurch die Kosten bedeutend vermindert