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Die magnetische und electrische Kraft in ihrer Anwendung überhaupt und als Ersatzmittel der Dampfkraft dargestellt
Entstehung
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doppelte Drahtverbindung geführt, welche später noch vonder Sternwarte bis zu dem magnetischen Observatoriumfortgesetzt wurde. Dadurch bildet sich eine große galvanischeKette, worin der galvanische Strom, die an beiden End-puncten befindlichen Multiplikatoren mitgerechnet, eine Draht-länge von 9000 Fuß zu durchlaufen hatte. Der Drahtder Kette ist größtentheils Kupferdraht von einer solchenStärke, daß eine Länge von einem Meter ungefähr 8 Grammewiegt. Hierbei war die Erfahrung sehr wichtig, daß diesersehr lange Draht keiner besonderen Jsolirung bedurste, unddaß ein einziges Plattenpaar von sehr geringer Größe, z. B.einem Zoll im Durchmesser, durch eine mit reinem Wassergetränkte Papierscheibe verbunden, zur Ablenkung der größ-ten Magnetnadel schon hinlänglich war. Gauß benutztezuerst die Induktion zur Erzeugung telegraphischer Merkmale.

Der Magnetstab, Torsionsstab, welcher als Zeichengeberbenutzt wird, ist 16 bis 18 Zoll lang, Z bis 6 Linien dickund 15 bis 24 Linien breit, und an einem Faden frei-schwebend aufgehangen; um diesen Stab ist der Draht deSMultiplikators so gewunden, daß er von diesen Windungenumgeben, zwischen ihnen sich frei bewegt. Zur Erzeugungder Electricität wendet Gauß ein ihm eigenthümlicheS sehrzweckmäßiges Verfahren an. Ein oder zwei starke magne-tische Stahlstäbe, jeder wenigstens 25 Pfund schwer, stehe»lothrecht in einer Art Schemel, mit dem Nordpole die Erdeberührend. Auf diese Stäbe ist ein hölzerner Ring mitzwei starken Handhaben geschoben, um welchen mit Seideübersponnener Kupferdraht in vielen Windungen gewickeltist. Die beiden Enden deS Drahtes führen vermittelst dün-ner VcrbindungSdrähte zu dem Ende des Multiplikators,in welchem der Magnetstab frei schwebt. Führt man nu»