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Magnete, die ihrer Abstammung wegen Electromagnetegenannt wurden. Ein für den ersten Anschein sehr gering-fügiges Experiment gab Anlaß zu dieser letztem Erfindung.Ein Dane, Oerstedl, fand im Zahre 1820, daß derSchließungSdraht einer solchen galvanischen Kette in hori-zontaler Richtung über oder unter einer freischwebendenMagnetnadel dieselbe aus ihrer natürlichen Lage ablenkte,und Arago in Paris bemerkte bei Wiederholung diese«Versuches, daß der SchließungSdraht seines starken galva-nischen Apparates Eiscnfeile anzog und sich rundum da-mit belegte. Diese Anziehung war nur auf Eisenfeile,nicht auf Kupfer- oder Mesfingfeile wirksam, und unter-schied sich daher wesentlich von der gewöhnlichen electrischenAnziehung. Seine Vermuthung, daß dieser electrische Strombenutzt werden könne, um Stahlfedern magnetisch zu ma-chen, fand er bei angestellten Versuchen wirklich bestätigt.
Slurgeon zu Woolwich bediente sich zuerst statt desStahls des weichen Eisens. Er gab nämlich einem 20 bis24 Zoll langen und einen halben Zoll dicken Eisenstabe dieForm eines Hufeisens, umwand denselben mit 170 Win-dungen starken KupferdrahtS, brachte die Enden desselbendurch Queckstlbcrschälchen mit einem galvanischen Apparatin Verbindung und erhielt so fast im Augenblick der an-fangenden Wirkung des electrischen Stromes, einen starkenMagneten, dessen Wirkung zwar fast in einem Momenteverloren ging, wenn man einen oder beide Leitungsdrähteaus der Verbindung brachte, die sich aber wiederherstellte,wenn der Kreislauf deS Stromes geschlossen wurde. Seitdieser Zeit sind von den meisten Physikern in Europa undAmerika solche Magnete dargestellt worden, von denen jedochdie Electromagnete des Henry und ten Eyck in Nordamerika