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Zu verlieren, wie es auch alle übrigen Volker des Alter-thums gelhan. Nicht viel mehr Wahrscheinlichkeit hat dievon dem jesuitischen Missionair Martini aufgestellte Be-hauptung, daß den Chinesen der Compaß schon 2V00 Jahrev. Chr. bekannt gewesen sey. Der Grund dieser Behaup-tung liegt blos in einer Fabel der Chinesen, nach welcherder dritte chinesische Kaiser Hoang-ti 27V6 v. Chr. einenWagen machte, auf welchem eine Figur stand, die mitihrem Arm von selbst beständig gegen Mittag zeigte. Da-gegen soll Ching, der zweite Konig in China, aus demHause Cheu, IV70 v. Chr. dem Gesandten von Cochin»china eine künstliche Maschine geschenkt haben, die sich vonselbst bewegte und einen sowohl zu Wasser als zu Landesicher führte, welche Chinan hieß, was noch jetzt bei denChinesen einen Compaß bedeutet. Uebrigens finden sichfast alle Geschichtsschreiber, welche den Chinesen die Erfin-dung des Compasses zutheilcn, hierzu blos deshalb veran-laßt, weil die Europäer, als sie zuerst nach China kamen,denselben daselbst schon antrafen. Gilbert und Kircherschließen aus den Schriften des Vencrianers, Marcus Pau-lus oder Marco Paolo, daß er den Compaß um das Jahr1260 aus China mit nach Italien brachte, und für ihreMeinung spricht vornehmlich das Beibehalten der bei denChinesen üblichen Einrichtung, die Nadel auf einem StückKorkholz befestigt auf dem Wasser schwimmen zu lassen.Cassini dagegen meint, die erste Erfindung des Compassessei unbekannt; doch hätten die Franzosen dieses Instrumentvor mehrern hundert Jahren in Europa zuerst zur Schiss-fahrt gebraucht. Eine andere Spur findet sich in demNomane von der Rose des französischen Dichters Guyot deProvins, der im Jahre 1181 am Hoflager Kaiser Fried-