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in der Mitte des zu magnctisirenden Stahlstabes zwei na-türliche Magnete auf, und fuhr dann mit denselben inentgegengesetzter Richtung nach den Enden des Stabes hin.Er zeigte auch, wie man die magnetische Kraft durch Hülseeines gewissen Streichens, ohne einen künstlichen oder na-türlichen Magnet dazu zu gebrauchen, so anhäufen könne,daß ein solcher Magnet über Idv Pfund zu tragen imStande sei. Diese Methode, künstliche Magnete aus ge-härtetem Stahl ohne Hülfe eines natürlichen Magnetes zuverfertigen, brachte der Engländer Knight 1745 zu einergrößern Vollkommenheit; er weigerte sich jedoch, seine Er-findung bekannt zu machen. Später brachte er eine Artmagnetisches Magazin zu Stande, das alle frühern undspätem Apparate übertraf und mit welchem er die Poleder kräftigsten natürlichen oder künstlichen Magnete beinaheaugenblicklich umwenden oder auch ihre Tragkraft verstärkenkonnte. Er verfertigte ferner auch künstliche Magnete, dieaus mehrcrn unter einander gemischten Materien, z. B.aus fein zertheiltem Stahl, Kohlenstaub und Leinöl, be-standen, aus denen er einen Teig bereitete, der im Feuereingetrocknet steinhart wurde; was diesem Magnetteig einesehr verstärkte Anziehungskraft ertheilte. Einige Jahre spä-ter, I7üv, legte der Engländer Mitchell einen Stahlstabzwischen zwei eiserne Stäbe in der Richtung der Magnet-nadel und strich dann mit einem dritten eisernen Stabevon N. nach S., wodurch der Stahl magnetisch wurde.Dem Le Maire und Du Hamel verdankt man die Ver-stärkung der Kraft deS Magnetes durch sich selbst, indemsie mehrere künstliche Magnete mit einander verbanden unddamit durch Bestreichen andere noch stärkere künstlicheMagneteverfertigten.