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ganze Monarchie, nicht ein- für alle-mal bestimmte Lehrbücher wurden vor-geschrieben, sondern in jedem Regie-rungs-Bezirke war dies verschieden;überall war die Wahl zwischen mehre-ren Lehrbüchern offen gelassen; auch Mo-difikationen zwischen den verschiedenenConfessionen gestellt. Mit den Katho-liken ward dabei ungemein vorsichtigverfahren; die Speise wurde jedem ge-reichet, wie er sie eben vertragen konnte.
Am Rhein und in Westphalen, wo derKatholicismus noch am concentrirtestenherrschte, war die Einmischung nur sehrleise; die Bischöfe wurden befragt, derLehrplan vorgelegt, nur durch die welt-lichen Nüanzen ward das Antikatholi-sche allmalig verbreitet. In Schlesienund Westpreussen ging man offener zuWerke; eine Einmischung der Kirche indie Schulen ward hier gar nicht mehrgeduldet. Am Katholicismus selbst rühr-