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Ueber den Frieden unter der Kirche und den Staaten : nebst Bemerkungen über die bekannte Berliner Darlegung
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beschwichtigen, und muß dann, wie dieErfahrung lehrt, fast immer gezucktsein; aber den innern, dauernden Frie-den kann das Schwert nicht geben;er beruhet auf der Gesinnung der Un-terthanen, insbesondere auf ihrem Ge-horsam, auf jenem Gehorsam, welchensie der kirchlichen Obrigkeit in kirchli-chen Angelegenheiten, der weltlichenObrigkeit in weltlichen Angelegenheiten,um Gottes, um des Gewissens willen,schuldig sind und ihnen schuldig zu seinerkennen.

Es ist die Tugend des Gehorsams,jenes Gehorsams, welcher auch da wir-ket, wohin kein Menschen-Auge dringt,wohin kein Schwert reichet; dieser Ge-horsam aber ist nur in der katholischenKirche, die kein Schwert hat, rein,ohne Beimischung zu finden; er beru-het allein auf dem Glauben.