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1 (1910) Die Immatrikulationen von 1544 - 1656
Entstehung
Seite
XXXIII
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Einleitung.

XXXIII

blatt folgt ein leeres Papierblatt, alsdann wieder ein Pergamentblattmit dem erst im Anfänge des 18. Jahrhunderts der Matrikel einge-fügten Bilde König Friedrichs I. in goldnem Rahmen. Der König,wie der grosse Kurfürst in voller Figur, gepanzert, über dem Panzerden roten, mit goldnen Kronen bestickten, hermelinbesetzten Krö-nungsmantel tragend, die Allongeperücke auf dem Haupt, steht, dieLinke in die Hüfte gestemmt, in der herabhängenden Rechten dasSzepter haltend, neben einem Tisch, auf dem, auf rotem Kissen, dieKönigskrone liegt. Den Hintergrund bildet teils eine Säulenhalle, teilsein grosser, in reichen Falten fallender violetter Vorhang. Unter demBilde die Unterschrift:Fridericus rex Prussorum et / elector Bran-denburgicus etc. etc. und das Distichon:

Iustitia sceptrum meruit, pietate coronamPrinceps Prussorum, Gloria, Rex et amor.

Hach einem leeren Papierblatt folgt wieder ein Pergamentblatt.Auf diesem findet sich das ebenfalls erst dem Anfänge des 18. Jahr-hunderts entstammende Bild des Kronprinzen Friedrich Wilhelm, desnachmaligen Königs Friedrich Wilhelm I. Der Kronprinz, jugend-lich, mit blondem Haupthaar, ohne Perücke, erscheint in ganzer Figur,in vollem Panzer, umgürtet mit dem Schwert. Über die rechte Schulterist der rote hermelinbesetzte Purpurmantel gelegt. In der Rechtenhält der Prinz den Marschallsstab, während der linke Arm in die Seitegestemmt ist. Über dem Panzer trägt der Prinz das orangefarbeneBand und den Stern des Schwarzen Adlerordens. Der Prinz stehtneben einem Tisch, der mit einer blauen, goldbefransten Decke bedecktist. Auf dem Tische liegt der Grundriss eines Forts in Sternform undein Helm mit blaugelb- und rotem Federbusch. Im Hintergründesieht man eine Reiterschlacht.

Nach zwei weiteren Pergamentblättern mit den Seitennummern27/28 und 29/30 folgte ein Pergamentblatt 31/32, das jetzt herausgelöstist und lose im ersten Bande der Matrikel liegt.Post serenissimiprincipis electoratus et ducatus haeredis memoriam spatio interserto,Patronis academiae nonnunquam excitari posse videbatur memoria,so schreibt Gorlovius,Quam nobilissimo Sabino tamen erectam p. 31nemo indignabitur facile. Das Bild des Sabinus erscheint auf grauemGrunde, umrahmt von grünem Kranze. Daneben sein Wappen wie imersten Bande der Matrikel. Unter dem Bilde in Kartusche in goldnerAntiqua Kapitale auf rotem Grunde: