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1 (1910) Die Immatrikulationen von 1544 - 1656
Entstehung
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XXV
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Einleitung.

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durchbohrtem Kopf. Auf dem Turnierhelm weiss-roter Wulst. Dar-auf dasselbe Tier, wie im Schild. Die Wappendecken rot-weiss. Überdem Wappen weisses Spruchband. Darin in schwarzer Schrift:Deibenedictio dictat.

J acob Sahmim S. 1666 auf S. 1097. Wappen auf weissem,von grünem Kranze umgebenem Grund. Roter, damascierter Schild,darin ausgerissener grüner Baum, von naturfarbener Schlange um-wunden. Auf dem gekrönten Stechhelm wachsend, ein gepanzerterMann, in der Rechten einen Streithammer haltend. Die AU appendeckenrot-weiss. Um das Wappen die Buchstaben M. I. S. OR. P. P.

2. Der zweite Band der Matrikel. Ebensowenig wieder erste Band der Matrikel liegt der zweite in der ursprünglichenForm vor. Der Rektor des S. 1676, Stephan Gorlovius, der sich, dadie alte Matrikel keinen Raum zu neuen Einträgen mehr bot, ge-zwungen sah, eine neue Matrikel anzulegen, hat sich über die Art, wieer diese, ihm sehr wichtig erscheinende Aufgabe löste, auf einem Pa-pierblatt, das nach S. 18 nachträglich eingeklebt worden ist, mit brei-ter Ausführlichkeit ausgesprochen. Danach bestand die Absicht,Bilder des Herzogs Albrecht und seiner Nachfolger, der Herzoge vonPreussen, der Konservatoren und Unterhalter der Hochschule, wieauch des Kurprinzen und Erbherzogs Friedrich, des nachmaligenersten Königs in Preussen, den Eintragungen vorauszusenden. Erfügt hinzu, dass sich dieser Plan nicht mit einem Male verwirklichenliess und seinen Nachfolgern die Gelegenheit Vorbehalten werdenmusste, das Fehlende nachzutragen. Auch verhehlt er nicht seineUnzufriedenheit mit dem ungenannten Maler, dem die Herstellung derfürstlichen Portraits und der jenen vorausgehenden Bildwerke über-tragen worden war. War jener erst mit Feuereifer ans Werk gegangen,so erkaltete bald sein Eifer. Nicht einmal kam er dazu, die Unter-schriften der Bilder auf S. 2 und 6, die zunächst in gelber Schriftgegeben worden waren, zu vergolden. Seine Lässigkeit entschuldigteer mit dem A^orwande, dass ihm die Goldfarbe ausgegangen sei. Gor-lovius drückt die Hoffnung aus, dass einer seiner Nachfolger dasfehlende nachholen werde, doch haben sich die folgenden Rektoren nurin bescheidenem Masse dazu verstanden, diese Hoffnung in Erfüllunggehen zu lassen. Tatsächlich war unter Gorlovius, wie die Abrech-nung erweist, von den Fürstenbildern nur das des Grossen Kurfürstender Matrikel einverleibt worden. Friedrichs I. Bild, der als Kur-prinz Aufnahme finden sollte, wurde erst nach seiner Krönung zumKönig eingetragen. Aus derselben Zeit stammt das Bild des Krön-