Einleitung.
XXIII
Joachim Cimdarsus im S. 1613 auf S. 549. Schild ge-teilt. Oben in rotem Felde naturfarbene Taube mit erhobenen Flü-geln, unten in blauem Felde naturfarbene, zu einem Kreis gewundeneSchlange. Auf dem Turnierhelm die Taube, in einem blauen, mitLorbeerblättern verzierten Ringe sitzend. Die Wappendecken blau-rot. Über dem Wappen Spruchband mit der Inschrift: „In manibusposita est sors mea, Christe, tuis“, darunter das Distichon:
„Signa columba meis proavis serpensque fuere.
Addidit his laurus nobilitata decus.“
Henning Weg ner im S. 1616 auf S. 573. Wappen aufschwarzem, golddamasciertem Grund, umrahmt von einem rundengrünen Kranz. Schild, rot und weiss geteilt. Oben ein nach rechtsgewandtes, wachsendes, weisses Einhorn, unten eine goldne Rose zwi-schen zwei senkrechten goldnen Pfählen. Auf dem Turnierhelm einwachsendes Eichhorn. Die Wappendecken rot-weiss.
Georg Loth im W. 1616 auf S. 578. Wappen auf violettem,damasciertem, grün umrahmtem Grund. Schild damasciert blau.Darin weisser, geflügelter Totenkopf, aus dem drei silberne Blumenspriessen. Dieselben Blumen, wie im Schild, auf dem Turnierhelm.Die AVappendecken rot-weiss.
Georg Mylius im AV. 1619 auf S. 601. Wappen aufblauem, damasciertem Grund, umgeben rechts von Johannes dem Evan-gelisten, links von Johannes dem Täufer, oben von Adler und Engel,unten von Löwe, Stier und Lamm, über dem ganzen eine Taube mitÖlzweig. Schild damasciert, rot. Darin Hirschgeweih in natürlicherFarbe, gekreuzt darüber gelegt ein goldner Stock (?) und ein goldnerPilgerstab. Auf dem mit gold-rotem Wulst belegten Helm Hirsch-geweih und weisse Taube mit Ölzweig.
Coelestin Myslenta im W. 1628 auf S. 665. Wappenauf blauem Grund. Roter, damascierter Schild mit zwei aufrecht-gestellten, unten zusammengebundenen und mit den Spitzen sich über-schneidenden blauen Sicheln. Darüber hausmarkenartiges goldncsKreuz, links mit zwei Querbalken versehen. Auf dem gekröntenTurnierhelm fünf Straussenfedern, rot und blau wechselnd. Die AA r ap-pendecken rot-weiss. Unter dem Wappen Kartusche. Darin flüchtigmit Bleifeder geschrieben: „Insignia Dn. D. Celestini Mislenta SS.Theologiae P. P.“
Christian Ohm im S. 1629 auf S. 671. Wappen auf blauem,damasciertem Grund,, umrahmt von grünem Kranze. Schild rot.Darin eine aus grünem Berge wachsende, dreiteilige, grüne