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1 (1910) Die Immatrikulationen von 1544 - 1656
Entstehung
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Vorwort.

liehen zu sollen. Der Archivassistent am Königlichen Staatsarchivin Königsberg AVittich hatte bereits von cler Matrikel eine Ab-schrift der Jahre 15441655 genommen, aber sein Tod hinderteihn die Arbeit zu Ende zu führen und seine Abschrift druckfertigzu machen.

Daher entschloss ich mich die Veröffentlichung der Matrikelzu übernehmen, nachdem der Verein für die Geschichte Ost- undAVestpreussens den Beschluss gefasst hatte, die Kosten des Druckeszu tragen, und die Königliche Albertus-Universität dem A ereineeinen namhaften Beitrag bewilligt hatte, der ihr auf Antrag desGeneralkonzils von dem Herrn Minister cler Geistlichen-, Unter-richts- und Medizinal-Angelegenheiten für diesen Zweck zur A er-fiigung gestellt worden war.

Zunächst wurde die AVittichsche Abschrift, die in dankens-werter AA^eise von seinen Hinterlassenen dem Königlichen Staats-archiv in Königsberg überwiesen worden war, von der OberlehrerinEräulein Sophie Meyer für die Jahre 1655 bis 1786 und 1817 bis1823 fortgeführt. Für die Jahre 1787 bis 1844 lagen schon AVr-öffentliehungen aus der Matrikel vor in den beiden von G. F. Har-tung verfassten AVerken:Akademisches Erinnerungsbuch für die,welche in den Jahren 1787 bis 1817 die Königsberger Univer-sität bezogen haben. Königsberg 1825. Druck und AVrlag derHartungschen Hofbuchdruckerei undAkademisches Erinnerungs-buch für die, welche in den Jahren 1817 bis 1844 die Ivönigs-berger Universität bezogen haben. Herausgegeben bei Gelegen-heit der dritten Säcularfeier der Universität Königsberg 1844.Druck und A T erlag der Hartungschen Hof- und Universitäts-Buch-druckerei. Die Absicht lag ursprünglich vor, mit Rücksichtauf diese A T eröffentlichungen, von einem Druck der Matrikelüber das Jahr 1786 hinaus Abstand zu nehmen. Da aber dieErinnerungsbücher nicht vollständig und zudem sehr selten ge-worden sind, so entschloss ich mich auch die Eintragungen derJahre 1787 bis 1816 und 1824 bis 1829 abdrucken zu lassen. DerAbschrift dieser Jahre unterzog sich Herr Stuck phil. JohannesHillebrand. Über das Jahr 1829 hinauszugehen, erschien nicht not-wendig, da seitdem die leicht zugänglichen Personalverzeichnisseüber die Angehörigen der Universität fortlaufend Bericht geben.

Danach habe ich die Abschriften mit den Matrikeln verglichen,vielfach berichtigt und ergänzt und für die A T eröffentliclmng vor-