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zvsischen Uhren zu schließen, sollte man fast hoffen können, dieselbe bald ver-bessert zu sehen.
Auch die englische Pendel-Uhr wird häufig vom Zifferblatts aus regulirt,dann aber befinden sich immer ein Zeiger an dem Zapfen, ein getheilter Kreis umden Zapfen herum, und die Worte »b'sst« und »8lo>v« an den Enden der Thei-lung. In den älteren Uhren gibt das Wachsen der Ziffern an der Theilung dieRichtung, in der man drehen muß, um die Uhr schneller gehen zu machen.Diese Bemerkung gilt auch für ältere Taschenuhren-
Aufstellung einer Pendel-Uhr.
Bei Aufstellung einer Pendel-Uhr, von welcher Art sie auch sey, muß vorAllem darauf gesehen werden, daß sie keinem Luftzuge ausgesetzt sey z zwischenzwei Fenstern, Thüren oder dergleichen wäre sie also übel untergebracht. Die lan-gen Achttag-Uhren sollen mit ihrem Kasten an die Wand geschraubt seyn, und zwarnahe an dem oberen Ende des Pendels, unmittelbar hinter dem Lclwppemvnr.Stockuhren sollen auf eigenen, in die Mauer festen und ebenen Brettchen stehen,die man früher sorgfältig horizontal gestellt hat. Man darf durchaus nicht zulassen,daß die Uhr leicht erschüttert werde, und muß deßhalb, wenn ein Fuß zu kurz seynsollte, durch Unterlegen von Karten oder dergleichen dem Uebelstande abzuhelfensuchen.
Ein dem Ohre merklicher ungleicher Abschlag der Uhr, d. h. eine unregel-mäßige und nicht in gleichen Zeiten sich ereignende Aufeinanderfolge der Schlägedes Pendels bewirkt ungleichförmigen Gang. Dieser Fehler kommt daher, daßdie Uhr sich nicht auf horizontaler Unterlage befindet. Bei einer Stocknhr wirdman in diesem Falle wieder durch Unterlegen von Karten und dergleichen aufeiner Seile <vorn und rückwärts zugleich) abhelfen, und so lange daran ändern,bis der Abschlag dem Ohre keine Ungleichheit mehr zeigt. Größere Pendel-Uhrenmuß man etwas gegen eine Seite hin aus der vertikalen Stellung verrücken, bisman ein ähnliches Resultat erzielt hat. Immer aber soll man, wenn die Aufstellungeinmal geordnet ist, alle fernere Störung auf jede Art verhüten.
Chronometer.
Das Wort Chronometer, früher als allgemeiner Ausdruck jeder GattungvonZeitmesser gegeben, wird gegenwärtig ausschließlich den genauesten Instrumen-ten dieser Art ertheilt, deren man sich zur Längenbestimmung in der See bedient.So wie auf der einen Seite der Künstler Alles aufwendet, um die störende Wir-kung äußerer Einflüsse zu verhüten, so soll andererseits der Eigenthümer dasWerk nicht unnützen Gefährdungen aussetzen. Obschon es z. B. fähig ist, unterverschiedenen Temperaturen denselben Gang genau beizubehalten, so wäre es dochunklug, es zu heftigen Wechseln in dieser Hinsicht auszusetzen. Wir wollen ausden vielen Fällen, die man dafür anführen konnte, folgende zwei hervorheben:
Wenn ein Chronometer z. B. aus einer Cajüte, wo es üo° Fahrcnheithatte, auf das Verdeck in eine Temperatur von 32° gebracht wird, so wird vor