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Ueber die Einrichtung und Behandlung von Chronometern, Pendel- und Feder-Uhren
Entstehung
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Taschenuhren werden bisher nach diesem Princip verfertigt, welches seine beson-deren Vortheile hat, da es in der ganzen Welt, von wem immer eine Reparaturüberhaupt vorgenommen werden kann, verstanden wird, und vielleicht aus diesemGrunde nie gänzlich verlassen werden kann. Es wird meistens bei Uhren angewen-det, die für junge Leute, arbeitende Personen oder zur Ausfuhr bestimmt sind.

Diese Uhren kosten in silbernen Gehäusen 2 bis S Guineen.

Behandlung und Regulirun g.

Fig.

Pendel - Uhren.

Die einzige Belehrung, welche die richtige Behandlung derenglischen Pendel-Uhr erfordert, ist die Methode ihrer Negulirung.—Wenn sie vorauseilt, muß das Pendel verlängert, wenn sie zurück-bleibt, muß es verkürzt werden. Diesen Gegenstand zu erläutern,verweisen wir auf Fig. >2.

Wenn die Uhr zurückbleibt, bewege man die Schraube a rundum das Pendel in der Richtung gegen den Buchstaben wennsie vorauseilt, in der Richtung gegen Ii. Die französische Uhrerfordert viel mehr Anweisung für ihre Behandlung , in Folge derVerschiedenheit ihrer Cvnstcuction, sowohl in Beziehung auf dasSchlagwerk, als die Negulirung. Diese Uhren, deren Hinterseiteder Holzschnitt Fig. >3. darstellt, sind gemeiniglich durch Maschinengemacht und gleichen sich im Aeußeren.

Da das Schlagwerk am meisten Störungen unterworfen ist,.^4.wird es nicht unpassend sei)», mit diesem Gegenstände anzufangen,um den Käufer mit der nöthigen Anweisung zuverschen und ihn in den Stand zu setzen, dasWerk in Ordnung zu halten. Es kann geschehen,daß ein Unterschied zwischen der durch die Zeigerund der durch den Schlag angedeuteten Zeit ein-tritt. Durch Untersuchung des Rades a werdendem Leser die mechanischen Mittel, durch welchedie Uhr schlägt, deutlich werden. Die bei den auf-gesetzten Stücken stehenden Ziffern bedeuten dieStunden, und die Länge dieser Aufsätze steht imVerhältnisse zu der jedesmaligen Anzahl von Schlä-gen des Hammers. Ein Uhr hat keinen solchen Aus-satz , zwei Uhr einen ganz kleinen, jede folgendeStunde einen etwas längeren, zwölfUhr den läng-sten. Die Stunde, welche zunächst geschlagen wird,geht immer dem Sperrhaken l> voran ; in der Zeich-nung also wird zunächst g Uhr geschlagen werden.

Fig. >Z.