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Ueber die Einrichtung und Behandlung von Chronometern, Pendel- und Feder-Uhren
Entstehung
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Cyliuder - oder Horizontal - Uhr.

Fig. >->.

So genannt von dem lZeli-,^,-xemont-Nade, welches in horizonta-ler Stellung wirkt (Fig. 10);!> ist das lZolioppemont-Rad; k> derCplinder und c diemessingeneUnruhe.Dieses war das lZclisppement, wel-ches zunächst dem vertikalen in der

Anfertigung folgte, und es ist gleichfalls englischer Erfindung. Die Schweizer,die, da dieses Lclioppement ani passendsten für flache Uhren ist, ihre ganze Auf-merksamkeit auf seine Vervollkommnung richteten, haben, dies müssen wir gc--stehen, uns in der Anfertigung desselben sehr übertroffen. Der englischen Uhr,wie schon gesagt wurde, schaden Unfälle weniger, und die Einführung dieserLclisppomonts besitzt Vorzüge in Bezug auf die Verhältnisse, Gewohnheiten undBeschäftigungen des Besitzers. Das Anker-llidwppomeut hat daher in Englanddas horizontale beinahe ganz verdrängt.

Da wir schon einmal von den Arbeiten der Schweizer gesprochen haben,ist noch nöthig zu sagen, daß ihre Uhren im Ganzen ihrem Zwecke außerordent-lich gut entsprechen, und wenn sie nach vorhergegangenen englischen Anweisungengearbeitet sind, kann man sich auf sie verlassen.

Man muß zur Steuer der Gerechtigkeit sagen, daß sie diese Anweisungen mitbesonderer Aufmerksamkeit befolgen, und wenn Beweise zur Unkerstützung des vorherGesagten nöthig sind, so können wir auf die Thatsache verweisen, daß alle drei in derSchweiz jetzt gebräuchlichenLcliappemcnts von englischerErfindung sind,nämlich dasHorizontal-, Anker-und Duplex-Ikdiappoment. Die Genfer oder Schweizer Uhrensollen, wenn sie der Reparatur bedürfen, nur solchen englischen Uhrmachern an-vertraut werden, von denen bekannt ist, daß sie mit diesem Zweige des Geschäftesverkehren und geübte Arbeiter mit hinlänglicher Geschicklichkeit anstellen.

lung in Pendel-Uhren, wie jetzt das Rad a Kronrad genannt; wegender Aehnlichkeit mit einer Krone. Dasselbe Rad in der Taschenuhr an-gewendet dreht sich (angenommen, daß die Uhr auf der Vorder- oderRückseite liege) senkrecht gegen ihre horizontale Fläche. Daher werdendie mit diesem kloliapxement versehenen Uhren Vertikal - Uhren genannt.

Die Vertikal-Uhr.

Fig, >>-

Dieß ist das erste aller lkdiapps-monts, welches, nachdem man es anfänglichbei Pendel-Uhren angenommen, bei Taschen-uhren angewendet wurde. Seine Beschaffen-heit ist in Fig. i i. erklärt; a ein Kronrad,d das Steig-Rad, c die Spindel, cl dieUnruhe. Jenes Rad la wurde früher wegenseiner Anwendung in horizontaler Stel-