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Ueber die Einrichtung und Behandlung von Chronometern, Pendel- und Feder-Uhren
Entstehung
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ersten, dem besten Stande einer Uhr auf die Güte derselben schließen, und bloß,weil vielleicht die Correction oder ein eintägiger Gang zufällig einige Minutenüberschreitet, die Uhr für schlecht erklären will. An der Groß e des Ganges undder Correction sollte Niemanden viel gelegen seyn, und nur allenfalls der Be-quemlichkeit wegen sollte man darauf sehen, daß Gang und Correction innerhalbgewisser Grenzen bleiben. Man verbessert aber den Stand jeder Uhr durch Rich-ten der Zeiger; was den Gang betrifft, so wird derselbe bei Pendeluhren amPendel, bei Federuhren an der Unruhe regulirt, worüber weiter unten die nä-heren Vorschriften folgen.

Lassen wir nun Herrn Dent sprechen.

Einleitung.

Dieses Schriftchen ist hauptsächlich ans den Notaten für zwei Vorlesun-gen, welche ich vor den Mitgliedern der Ilnitecl 8orv!co Institution hielt, hervor-gegangen. Es sep mir erlaubt, hier zu erwähnen, daß dieser Auszug nur aufden ausdrücklichen Wunsch mehrerer Glieder dieses Vereines bekannt gemachtwurde, welche mir die Ehre erzeigten, das Wesentliche meiner Vorträge für in-teressant genug zu halten, um der Oeffentlichkeit überliefert zu werden. Die aus-führliche Auseinandersetzung, welche in den Vorträgen nothwendigerweise Stattfand, blieb hier weg; aber wir hoffen, daß die Zeichnungen, welche die fol-genden Beschreibungen begleiten, jeden, wie unerfahren er auch in dem Gegen-stande seyn mag) in den Stand setzen werden, bei Qeffnung einer Uhr die Wir-kung der Hemmung (sclmppamont) im Allgemeinen zu erkennen und die verschie-denen Gattungen von Uhren zu unterscheiden. Alle technischen Ausdrücke sind soviel als möglich vermieden, und nur diejenigen Erläuterungen gegeben worden,welche als allgemeine Belehrung wichtig und fähig sind, den Käufer in der Aus-wahl der Uhren zu leiten, und ihm die nöthige Kenntniß über die Behandlungdieser Instrumente zu geben. (Eine Tafel der beiläufigen Längenunterschiede inZeit wurde hier beigefügt, welche die vorzüglichsten Orte der östr. Monarchie enthält.)

Es besteht natürlich ein großes allgemeines Interesse für die Vervollkomm-nung der Zeitmesser und besonders der Sackuhren, welche wir als die tragbarenErinnerec unserer täglichen Verbindlichkeiten so oft zu Rathe zu ziehen genöthigtfind. Dennoch ist die Art der Behandlung und Wahl dieser Instrumente voneiner großen Anzahl Personen wenig oder gar nicht gekannt.

Eine schlechte Uhr wird oft um einen hohen Preis erkauft, eine gute Uhrdurch schlechte Behandlung unrichtig gehen gemacht. Oft wird die Vollkommen-heit des Chronometers von einer Uhr gewöhnlicher Construction erwartet, unddie von der Maschine unzertrennlichen Fehler werden einem Mangel an Geschick-