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Ueber die Einrichtung und Behandlung von Chronometern, Pendel- und Feder-Uhren
Entstehung
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die Annahme der alten Diener beim jungen Manne, welcher auf das Aeußeresieht. Die Schweizer Uhr ist bemerkenswcrth wegen ihrer platten Form undEleganz, die englische wegen ihrer gehaltvollen Arbeit, genauen Leistung währendeiner geraumen Zeit, seltner Notwendigkeit der Reparatur und Dauer-haftigkeit für viele Jahre. Wenn wir den inneren Werth der letzteren un-abhängig von dem Werke betrachten, so ist der Unterschied wirklich bedeutend.Der Goldwerth eines englischen Uhrgehäuses beträgt oft 7 Pf. und darüber, dereiner fremden Uhr übersteigt nicht 2 Pfund Sterling.

Was die Uhren bester Art betrifft, bei deren Ausführung die strengste Ge-nauigkeit gefordert und der höchste Grad von Vollendung erreicht wird, so habendie Schweizer es nie dahin gebracht, dieselben mit einiger Ausdehnung hervor-zubringen. Die Ursache davon mag in dem Aufwand an Zeit liegen, welcher er-fordert wird, um die Vorkehrungen gegen den Wechsel der Witterung :e. zu voll-enden, — ein Qpfer, welches so beträchtlich ist, daß der vermehrte Fleiß desArbeiters nothwcndig eine Erhöhung des Preises erfordern und so das Instru-ment zu einem allgemeinen Handelsartikel weniger geeignet machen würde —die hauptsächlichste Einwendung, die von den fremden Uhrmachern gemachtwird. Somit ist kein Zweifel, daß die Engländer fortfahren werden, den Vorzugin Verfertigung der Uhren mit Compensalion für die Temperatur, so wie in derErzeugung der Chronometer zu behaupten. Ferner machen wir auf die kräftigeAnker-Uhr von Gold oder Silber aufmerksam, jene Gattung, welche so richtigunter was man barck evoar nennt, gezählt wird; eine solche Uhr kannunter keinerlei Umständen durch einen ausländischen Uhrmacher hergestellt werden,noch kann er, wenn er den Versuch machen wollte, die Qualität des Werkes undden Werth des Gehäuses in Betracht gezogen, mit uns in Concurrenz treten.

Von einigen Uhrmachern wurden viele Beschwerden darüber geführt, daßdas Geschäft durch die Einfuhr fremder Uhren ruinirt werde; — aber ich binüberzeugt, daß dieß nie der Fall sepn wird, so lang unter uns ein unternehmen-der Geist und die Klugheit herrscht, ein Capital mit größtem Nutzen anzulegen.

Wenn wir einen Augenblick das vielfache Begehren nach Uhren für den Lan-desgebrauch betrachten und dazu den Bedarf unserer Colonien rechnen, wohin esunnütz sepn würde, flache Uhren zu schicken, da Niemand dort im Stande ist,sie zu reparircn, so ist ersichtlich, daß beide, die feste dauerhafte englische und die ele-ganteste flache Schweizer Uhr ihre Käufer haben. Man hat um so mehr Recht dießanzunehmen, als die Anzahl der in England verfertigten Uhren bisher in jedemJahre zugenommen hat. Durch meine eigene Erfahrung kann ich bezeugen, daß seitich im Jahre >llZo meine frühere Firma einging, während dieser Handelsgenossen-schaft mehr Uhren gemacht wurden, als je in einem gleichenZeiträume, und daß ich seitderen Auflösung mehr englische Uhren verfertigte, als in einer früheren Periode unddemgemäß auch mehr Arbeitslohn bezahlt habe. Ich verkaufe ausländische Uhrenohne die mindeste Beeinträchtigung meiner englischen Fabrikale, weil viele sehrehrenwerthe Personen, besonders Damen, welche N bis i-j Euinecn für eine gol--1 Schwer abzunützen.