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Ueber die Einrichtung und Behandlung von Chronometern, Pendel- und Feder-Uhren
Entstehung
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Was die Verfertigung der horizontalen Uhr in England betrifft, so ist siedurch ein Loliappomout verbesserter Art vervollkommt worden. Die Dicke derenglischen Uhr gestattet die Einführung desselben, während die Schweizer durchdie Mode der flachen Uhren, welche dort allgemein ist, wahrscheinlich immer beidem Gebrauch der horizontalen Hemmung bleiben werden. Man muß jedoch ge-stehen, daß sie in Rücksicht der Verbesserungen, welche sie in ihren Arbeitenüberhaupt eingeführt haben, unzweifelhaft Vertrauen verdienen. In der Thathat sich durch ihre erfolgreichen Bemühungen die Anzahl der Uhren so vermehrt,daß eine gute goldene Horizontal-Uhr zu ic>— >4 Pfund, und eine silberne zu3 Pf. >c> Sh. bis 6 Pf. 6 Sh. verkauf! wird.

Es gibt auch noch geringere Sorten von minderer Arbeit, welche den blo-ßen Verkäufer in den Stand sehen, goldene Horizontal - Uhren um fünf Pfundund silberne für weniger als 3o Shillings zu verkaufen.

In der Times vom 12. März >34» erschien folgende Bekanntmachung,welche Genf nicht mit einschließt. Dieser Ausweis legt die Ausdehnung dar,zu welcher die Uhrmacherei in der Schweiz gediehen ist.

In Uoclo und Lliaux ein ?onels, in Reutelmtcl wurden im Jahre ,83c>

goldene Gehäuse gestempelt: . . . . 36.34z) Uhren

silberne » .............. 3?.3S3 »

12^.707 »

Nehmen wir für den Canton Genf eben so viel . . . >23.707 »

Zusammen 247.4,4 »

Diese Cantone machen nur einen Theil von denen aus, welche sich mitUhrmacherei beschäftigen. Die Schweizer können in der That als eine uhrma-chende Nation betrachtet werden; selbst nur sehr wenige verbrauchend, verfertigensie dieselben beinahe bloß für die Ausfuhr.

Es wäre eben so ungerecht, als unwahr, wenn man behaupten wollte,in der Schweiz könne keine gute Uhr gemacht werden, auch wäre es unaufrichtig,wenn wir nicht anerkennen wollten, daß die Bewohner jener Gegenden eineflache goldene Uhr zu einem minderer» Preise machen, als wir sie in England hervor-bringen können. Den Handel von einem aufgeklärten Standpunkte aus betrach-tet, muß der. Uhrmacher seinem Käufer die beste Uhr geben, welche er für denzu bezahlenden Preis zu erzeugen oder zu verschaffen im Stande ist. Dieß zuge-geben, können Uhrmacher Genfer Uhren einführen, und, nachdem sie dieselbengeprüft haben, ihnen den gehörigen Rang im Handel anweisen.

Nachdem wir so viel über die Verfertigung der Uhren in der Schweiz ge-sagt haben, wollen wir fortfahren, von der in England zu sprechen. Hier herrschtnoch dieselbe alle gute Meinung von der englischen Uhr, deren sich unsere Offi-zinen ehemals erfreuten; die Ueberzeugung von ihrer Stetigkeit, Nichtigkeitund durchaus genauen Ausführung, selbst wenn sie zur Nachkommenschaft über-ging; eine Probe, welcher sich zu unterziehen denselben jedoch durch die Launeder Mode selten gestattet ist. Ihre Größe, Dicke, Uneleganz und das Gewichtdes goldenen oder silbernen Gehäuses bieten unwiderlegbare Einwendungen für