Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
602
Einzelbild herunterladen
 

6oz

Trift es aber nicht zu, so muß man so«wohl durch Erhöhung oder Erniedrigung derRöhre vermittelst ihrer Stellschraube X,als auch durch Hülfe der Stellschraube ^der Libelle ( ohngefahr wie solches (tz. 154.VIII. ,1 14.) mit den dortigen Stellschrau-ben XI X und Iv r geschehen ist), die Lage derRöhre t» 75 und der Libelle so lange verandern,bis die Luftblase immer in der Mitte der Li-belle bangen bleibt, man mag das Fernrohrk O in die Vertiefung w?r legen, wie manwill. Wenn mm solches geschiehet, so ist dieLiesgaiiigische Wasserwaage berichtiget, undman kau nun das Fernrohr, sammt der Libelle,wieder auf das Stativ (b'ig. I^XXXIX.) be-festigen, u»rd es hierauf zum Wasserwagen ge-brauchen , wcbey man denn, um das Fern-rohr O? in eine horizontale Lage zu bringen,nichts nöthig hat, als es nur jedesmal ver-mittelst der Schraube Zlr zu erhöhen oder zuerniedrigen, bis die Luftblase u in der Mitteder Libelle erscheinet. In dem Augenblickewird man die mit der Libelle ein für allemalparallel gemachte Are des Fernrohrs auch ho-rizontal haben, und, je nachdem man die Ocu«lar-röhre bey ? oder O einsteckt, längst derHorizontal-linie vor - und rückwärts visiren,und an Signalen, die man in der Ferne ab-gesteckt hat, die Punkte bemerken können, dievon der Axe des Fernrohrs bedeckt werden,

die