Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
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vcllementsan seder Station, etwas der Wahr-heit sehr nahes geben wird, wie ich michdurch mehrere Versuche überzeugt habe. DieHauptsache bey jeder Station zwischen zweySignalen ist, daß wahrend des Vor - undRückwärtsvisircns, welches vermittelst Dre-hung des ganzen Werkzeugs um den vcrticalenZapfen pq bewerkstelligt wird , Libelle undFernrohr unter sich selbst unverändert i h-ren Winkel behalten, eine Bedingung,die leicht statt findet. Uebrigenö ist es garnicht nöthig, daß die Libelle, die man einspie-len läßt, an dem Fernrohre, durch welchesman visiret, selbst angebracht sey.

Das Einspielen der Libelle bcwürkt manallemahl durch Drehung des Werkzeugs um denhorizontalen Zapfen 8 (§. Z44.), und durch An-wendung der Stellschraube VV? ( 99. ,welche allemahl, wenn das Werkzeug verticalsteht, demselben eine sanfte Bewegung in einerVerticalebenc ertheilt, so wie eine horizontale,wenn das Werkzeug horizontal sieht , daßalso ohne großen Zeitverlust das Nivellementerhalten werden kan.

Diese an jeder Station vcrvielfäl^-tigte Nivellirmethode ist in der Aus-übung sehr zu empfehlen. Bey den gewöhnli-chen , nur mit einem Fernrohre und eine r

Oo 5 Libelle