5Z3
ist, mit Vortheil bedient. Jede Libelle wurde,so genau sich thun ließ, der Visirlinie ihresFernrohres parallel gemacht. Da ich michzum Nivelliren allemahl der Methode (Z.Z72.) bedimte, so kam es nicht darauf an,wenn auch hier eine kleine Abweichung vondem Parallelismus statt fand. Eine großedarf man nicht gestatten, weil sonst beym Ein-spielen der Libelle die Zicl-linie des mit ihrverbundenen Fernrohres vielleicht über die ab-gesteckten Signale hinausreichen würde. DasWerkzeug selbst wurde auf ein Stativ, wie(?jZ. I.XXI.) und (tz. Z44.) beschriebenworden ist, und der Würfel desselben auf ei-nen leicht zu transportirenden runden Tisch mitZ Beinen gestellt, der ohngefahr wie das Ge-stelle zu der Licsqanigischen Wasserwaage (?iF.I^XXXIX.) aussieht. Die Beine sind so einge-richtet, daß sie sich hoher und niedriger stellenlassen. Der Würfel wurde horizontal, und dieEbene des Winkelmessers vertical gestellt. Manist versichert, daß bey jener Einrichtung desStativs, durch das Drehen des Winkelmes-sers um den verticalcn Zapfen pg (§. 344.),keine merkliche Aenderung in der Höhe derLibellen über dem Boden vor sich geht,und man kan also, vermittelst dieserDrehung um p g, das Fernrohr in jedeLage bringen, also vor- und rückwärts nachden abgesteckten Signalen Visiren, und aufdenselben die Visirpunkte bemerken lassen, ohne
O 0 4 merk-