Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
571
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fel geben die Supports ab für zwey messingeneDioptern , welche senkrecht darauf, durch einpaar unten hindurch gehende Schrauben befe-stigt werden. Die Oculardiopter hat ein-chelchen, durch welches man au einem Faden-kreuze in der Objectivdiopter hinausvisircn kau,wenn die Dioptern auf dem Quecksilber schwim-men. Jenes Fadenkreuz muß so ausgespanntseyn, daß, wenn man an seinem Mittelpunktehinausvisirt, die Ziel-linic genau der Ober-flache des Quecksilbers in dem Kastchen gleich-laufend sey, und also eine Horizontal-linie be-stimme. Wie dieses zu bewerkstelligen und zuprüfen sey, darüber ertheilt Hr. Jngenieur-major M. belehrende Nachrichten. Durchden Schwerpunkt des Kästchens geht eine ho-rizontale Are, welche auf eine gabelförmigeVorrichtung zu liegen kommt, die mit einemStative verbunden werden kan. Ausser demGebrauche des Instruments werden die Diop-tern und das Quecksilber, letzteres in einemGläschen, in einem auf dem Parallclepipcdoangebrachten Fache verwahrt. Das Behält-nis , in welches man die ganze Wasserwaageschiebt, dient zugleich, um sie beym Gebrauchevor dem Wind zu schützen.

Man sieht leicht, daß diese KcithischeWasserwaage im Wesentlichen die de la Hiri-sche ist, und sich von ihr vorzüglich nur durchdie Anwendung des Quecksilbers unterscheidet,

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