Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
567
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HM- 56?

Das Wasser wird sich in beyden Röh-ren vom, czp allemal in einen horizontalenStand setzen, so daß bey n, o beyde Was-serflächen in einer einzigen wagerechten Linienc> liegen.

Langst den Glasröhren lasse man Diopternauf und nieder beweglich seyn.

Schiebt man sie also beyde so weit her-unter, daß deren Visirpunkte den Wasserflächenbey n und o entsprechen, oder mit dem Was-serpaß in beyden Glasröhren zusammentreffen,so ist eine gerade Linie durch beyde Visirpunktehorizontal, und man kan demnach solche durchdas Visiren sich verlängert gedenken.

In der Objectiv - diopter kan der Visir-punkt allemal ein Durchschnitt zweyer Kreuz,faden seyn. In der Oculardioptcr soll eraber nur aus einer ganz kleinen Ocfnung be-stehen , und man kan leicht eine solche Vor-richtung treffen, daß man längst des Wasser-passes vor - und rückwärts visiren kan.

Diese Nivellirwaage hat die Unbequem-lichkeit, daß sich das Wasser längst den Glas-röhren auch etwas in die Höhe ziehet, wo-durch die Wasserflächen bey n und o eineVertiefung bekommen, und sich der Wasserpaßnicht recht genau angeben läßt.

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