(?IA. lkXXVI. ) so stellt, daß man durch dieDiopter c das Object I) von dem vertikalenFaden kl bedeckt ßehet, so kan man desAbends die Zeiten aufschreiben, wenn mehrereSterne nach einander von dem Verticalsadenkl bedeckt werden, uud hieraus, aus derPolhöhe des Orrs L, und den Declinatio-nen und Rcctasccusionen der Sterne, denWinkel berechnen , den die Vcrncalebene l) Lmit der Miltagsfläche LlX macht (Käst-ners astronomische Abhandlungeni Sammlung S. 2Zv. u. f.)
Wer überhaupt Astronomie versteht, dembieten sich mehrere Mittel an, den Winkel,den eine Verticalebenc durch ein paar Oerterauf dem Felde, mir der Mittagsflache durcheinen von diesen beyden Ocrren macht, zuberechnen. Dabey ersparte man sich asso dieMühe, die Mittagsflächc selbst abzustecken,und den erwähnten Winkel zu messen. Abermeistens werden zur Berechnung dieses Win-kels mehrere Data erfordert, als zur unmit-telbaren Bestimmung und Absteckung einerMittagsfläche nach (II. IV.), und die Rech-nung selbst verursachet doch auch Zeitverlust,wenn man den Winkel nicht nur aus einerReihe von gegebenen Dingen herleiten will,sondern aus mehrerer» Bestimmungen einMittel verlangt.
Hieher