Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
452
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bestimmen. Alle diese Linien wurden mit derKette gemessen, m d dann Stückweise zur Eat»werfung der Objecte vermittelst des Meßti-sches angewandt.

2i. Ich will dieser Parallelmethode ihreAnwendbarkeit zwar nicht absprechen, weil sievon Hrn. Bugge, als einem geschickten Geo-graphen, selbst ausgeführt worden ist. Alleinich sehe nickt ein, daß sie vor der allgemeinenTriangularmethode große Vorzüge haben sollte.Die Einwürfe , welche Hr. Bugge gegen dieletztere Methode in der erwähnten Schrift ge-macht hat, können nur gelten, wenn man zurTriangularmethode sich blos des Meßtischesbedienen, oder auch, wenn man in den Drey-ecken die Winkel würklich gemessen Härte, sienur vermittelst des Transporteurs auftragenwollte. Da nun wohl Niemand bey der Aus-messung einer ganzen Provinz so verfahrenwird, so kan ich Hrn. B. Einwürfe nur ge-gen das stümperhafte Verfahren gemeiner In-genieurs gelten lassen, die nicht wissen, wieman ein Netz berechnen und auftragen muß.Ich für meinen Theil bin überzeugt, daß dieTriangularmethode, so angewandt, wie es vonCassini, Liesganig und andern, welche ganzeProvinzen gemessen haben, geschehen ist, allemögliche Genauigkeit gewährt, und dabey diebequemste ist, die bey einer solchen Arbeit ge-braucht werden kan. Bedenkt man dagegen,

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