Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
396
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Z96

Uhr weisen y U. iO M. i,5 See. 4- 2 M.50 S., oder 9 U. 12 M. 5>/5 S. in demAtigenblickc, da der Stern in die Mittags,flache käme, vorausgesetzt/ daß die Uhr wah,rcnd der ganzen Zeit einen gleichförmigenGang gehabt / oder sonst keine Störung ge,litten habe.

Um dies? Zeit mußte man also den an-dern Alcnd die Köhe des Sterns messen/ unddies würde dann die Mittagshöhe desselbenseyn.

X. Dieses Verfahren/ wo man aus denZeiten / die die Ubr bey gleich großen / oderübereinstimmenden Hohen einesSterns weiset, dessen Durchgangszeit durchdie Mitkagsfläche findet/ ist in der Astronomieeine der nnebri. sten Aufgaben/ und kan/ wiewir in der 'Hlge zeigen werden/ selbst in derFeldmeßkunst / zur genauern Ziehung einerMilkagslinic/ als es nach sih. ir8.) gesche,hen kan/ dienen / mithin zu solchen MessungenUnd Absiebten, bey denen eine genaue Kennt,ms der Mittagslinic erforderlich ist / brauch,bar seyn.

Natürlich darf man es aber bey einereinzigen Beobachtung nicht bewenden lassen /wenn man den Augenblick der Kulminationsehr genau finden will. Begreiflich kan man

vor