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3 (1795)
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VIII. Da aber selten die Uhr vollkommenmit dem Laufe der Sterne übereinkommenwird, so muß man erst ihren Gang berichti-gen, und untersuchen, um wie viel Minutenund Secunden sie innerhalb eines Sterntaqesvoreilcc, oder zurückbleibt. Diese Untersu-chung muß schon einige Abende vorher, eheman die Beobachtungen (VI. VII.) anstellt,geschehen seyn, und wird folgendcrmaaßen be-werkstelligt.

Man richte an einem gewissen Abendeein Fernrohr nach einem Fixsterne, und schrei-be die Zeit auf, wenn der Stern in die Aredes Fernrohres kömmt. Gesetzt, die Uhr habegewiesen 6 Uhr 5 Min. Zo See.

Man lasse das Fernrohr bis den andernAbend in UN verrückter Lage, und beob-achte alsdann wieder den Augenblick, da derStern in die Axe des Fernrohres kommt.Gesetzt also, den andern Abend habe die Uhrgewiesen 6 Uhr 8 Min. 20 See., so würdeder Unterschied von der zuerst beobachtetenZeit 2 M. zo S. die Voreilung der Uhrinnerhalb eines Stcrntagcs ausdrücken.

IX. Wenn also am ersten Abend der Be-obachtung (VI. VII.) die Zeit der Kulmina-tion um <). U. lo M. 1,5 S. gefunden wor-den wäre, so müßte den Abend darauf die

Uhr