Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
397
Einzelbild herunterladen
 

397

vor der Kusm, verschiedene Höhen des Sternsnach und nach nehmen, die Seiten aufschrei-ben , und nacb der K. die übereinstimmendenHöhen, und die zugehörigen Momente beob-achreu, so laßt sich demnächst aus jedem Paarezusammengehöriger Höhen, die Zeit der Kul-mination finden, das Mittel aus allen wirdal»daun den Durchgang durch die Mittagsfiachesehr genau geben. Die Ubr darf währendder ganzen Zeit keine Störung leiden.

XI. Hat man nun nach ggp. ) dieMittagshöhe des Sterne (IX) mit aller mögli-chen Genauigkeit und Vo sicht gemessen, so sucheman aus den Sternverzcichnissen die Deklina-tion des Sterns,,und ziehe sie von der beob-achteten Höbe ab, weitn sich der Stern nord-wärts des Aequarors befindet, oder addire siehinzu, wenn er südlich ist, so hat man dieAequarorshöhe. Da aber die Refracrionin unserer Atmosphäre den Stern um etwaserhebt, so muß man solche von der beobachte-ten Mittagshöhe erst abziehen, um die wahreHöhe zu finden. Auch muß die gemessene Höhedes Srerns corrigirt werden, wenn wegen (Z.156. II!. -.) eine Correccion statt finden sollte.Die Refraclionen findet man unter den astro-nomischen Tafeln.

Exempel. Zu Göttingen beobachtetei ch den 24sten Merz 1776. Abends um 9 Uhr

48 M.