Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
394
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ZY4

tische M-'ttel zwischen den Zeiten zweyer beob-achteten gleichgroßen Höhen seyn muß (V.).

Gesetzt, man habe vor des Sterns Kul-mination die Höhe desselben 20^ beobach-tet , da die Uhr wiese 7 U. 5 Mm. 4Z See.Bey eben der Höhe nach der K. habe die Uhrgewies n II u. 14 M. 20 See. , so würdeder Stern in der Mittagsfläche gewesen seyn,um 9 U. 10 M. 1,5 See.

lim dies? Zeit konnte man nun freylichan dem Abende , da diese Beobachtung ange-fleht wurde, die Mittagshöhe des Sterns nichtmessen. Wenn man aber den Gang der Uhrweis, so laßt sich daraus berechnen, wennden folgenden Abend darauf, der Stern in dieMitragöfläche kemmen wird.

Wiese die Uhr genau 24 Stunden, in,nerhalb der Zeit, da ein Stern seinen schein-baren täglichen Umlauf an der Himmelskuqelvollendet, d h, stimmte sie genau mit der Zeitübercin, die man einen Stern tag nennet,so würde den andern Abend darauf der Sternabermals um 9 U. io Min. 1,5 See. in derMitragöfläche seyn, und man dürfte also nurin dem Augenblicke des Sterns Höhe überdem Horizonte messen.

VIII. Da