Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
324
Einzelbild herunterladen
 

224

so liegen bleiben müssen, wie man sie nach derBeschaffenheit des Terreins wählen mußte.

Hat man aber eine Gegend, wo betracht-liche Reviere, z. E. wenigstens von 2v undmehreren Morgen, einerley Fruchtbarkeit undGüte haben , so kan man mit den in unter-schiedenen solchen Revieren herumliegenden Fel-dern oft eine vorchcilhaste Veränderung tref-fen , so , daß jeder Interessent seine Grund-stücke ohne Nachtheil beysammen erhalt, wennsie gleich in eine andere Gegend zu liegenkommen.

U. Ein ganzer Bezirk neben einanderliegender Felder von einerley Fruchtbarkeit,oder Güte, wird eine Wanne genannt.Ehe nun eine Verlegung der Grundstücke geo-metrisch bewerkstelligt werden kan, so mußder Feldmesser die Güte der Wannen wissen,und deren Umrisse auf der Charte der Feld-mark angegeben haben;

Die Bonitirung oder Taxation der Wan-nen , und die Bestimmung ihrer Gränzen, mußunter der Aufsicht eines Kommissairö, vonAchtsleuten geschehen, die die Gegend aufsgenaueste kennen, unparthcyisch sind, und ineinem guten Rufe stehen, dabey wird es dennvortheilhaft seyn, die Wannen so groß , alsmöglich, zu nehmen, und deren Gränzen, so

gut