Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
180
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Es sey KI7 ein Linial , längst dessenSchärfe man eine gewisse Anzahl gleicherTheile, in der festgesetzten Weite der Paral-lelen von einander , verzeichnet , und an dieTheilpunkrc nach der Ordnung die Zahlen i,2 ^ z u- f. w. geschrieben habe.

s)VD sey ein recktwinklichtes hölzernesDreyeck , auf dessen Katheten () V, Theiledes verjüngten Maasslabes, z. E. Ruthen,verzeichnet sind.

So ist klar , daß, wenn man V durcheinen gewissen Theilpunkt des Linials, z. E.durch 2 , gehen laßt, man auf () V sogleich^ die Lange der Parallele Kr angezeigt findet.

Auf diese Art kan man nach und nach dasDreyeck an jeden Theilpunkt des Linialsschieben, und sowohl die Lage der Parallelen,a!s auch ihre Länge bestimmen, ohne daß mansie besonders zu ziehen, und mit dem Zirkel aufeinen verjüngten Maasstab zu tragen braucht.

Die Schuhe auf ()V schätzt man nachdem Augenmaaße. Auch müssen etwa von 5zu 5 Ruthen auf () V Merkmaale zu bessererZählung der Ruthen verzeichnet seyn.

Begreiflich darf das Linial KHI, wäh-rend man die Parallelen nach der Ordnung

auf