Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
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Füllung des Pinsels wieder umrühren, denPinsel übrigens nicht zu voll füllen, und dieFarbe so geschwind, als möglich, auftragen,damit keine Ungleichheiten und Flecket zu be.fürchten sind, und alles recht gleichförmig ineinander fließe.

II. Wenn man eine Flache so kuschensoll, daß man von einem starken Schattenallmählig in das Heile übergehen will, welchesman eine Farbe verwaschen mimet,so legt man erstach da, wo der stärkste Schat-ten hinkommeu soll, z. E. langst »L (chjZ.VIII.), einen mäßig breiten Streifen an,nimmt nun einen Pinsel, der m>'t bloßemWasser gefüllt ist, und vertreibt oder schwächtdie aufgetragene Farbe n L nach der Gegend mzu, nach welcher sie sieh ins Helle verlaufensoll, immer mehr und mehr, so aber, daß derallmähligc Ucbcrgang von. Dunkeln ms t0elleso wenig, als möglich, abgesetzt erscheine.>Hiebey muß man eine fertige Hand haben,und niemals irgendwo die Farbe trocken wer-den lassen, als bis sie völlig vertrieben ist.Die Arbeit gehet desto besser von statten,wenn man vorher die zu verwaschcudc Ebeneganz mir einem mir bloßem Wasser gefülltenPinsel anfeuchtet.

III. Ehe man die Schatten anlegt, müs-sen erst alle Farben aufgetragen scnn.

Als-