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Schatten und Licht
II. Vollkommen nach perspektivischen Re-geln zu zeichnen / eine Arbeit seyn würde, dieman weder verlangen, noch dem Feldmesserbelohnen würde. — Wenn man sich beymSchatten in einem geometrischen Risse nurohngefahr nach der Gestalt und Höhe einesKörpers, und nach der Direktion der einfal-lenden Lichtstrahlen richtet, so wird es zurei-chend seyn. Das allgemeine davon wäreetwa folgendes:
Licht, welches von einem leuchtendenKörper ausgehet / bewegt sich nach geradenLinien. — Stößt es an einen dunkeln Kör-per/ so wird es aufgehalten/ und hinter demKörper ist ein RauiN/ wo keine Lichtstrahlenhintrcffen / wo also Schatten ist. Daßsich dieser nach dem Körper selbst / nach derRichtung des einfallenden Lichtes / nach derLage der Fläche/ worauf der Schatten gewor-fen wird u. dgl. / bestimmen werde / erhelletvon selbst. <— Genau die Figur des Schat-tens ztt zeichnen / lehrt die Perspectiv. — Ingeometrischen Rissen ist es zureichend/ ihn nurohngefahr nach dem Augenmaase anzugeben.
Eigentlich wäre es nun einerley/ nachwelcher Richtung man das Licht einfallen las-sen wollte. Es ist aber allgemein angenom-men /