Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
93
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z) Muß man suchen, der natürlichenFarbe eines jeden Gegenstandes so nahe, alsmöglich, zu kommen. Von dieser Vor-schrift gehet man indessen ans andern Ursa-chen unterwcilen ab, und Feldmesser müssensich da nach den von dem Landcehcrrn festge-setzten Vorschriften richten. Mauren z. E.roth zu färben, ist der Natur nicht gemäß,als in dem Falle, wenn sie mit Backsteinenaufgeführt wären, u. s. w.

4) Wird man durch Schatten und Uckt,theils vieles zur Deutlichkeit und besserer Un-terscheidung einzelner, besonders crhöheker undvorspringender Gegenstande beytragen, theilsdem Risse ein kräftigeres und lebhafteres An-sehen geben. Durch geschickte Verthcilungcnvon Licht und Schatten, wird man überhauptdem Risse eine gewisse Haltung verschaffen,die sich aber nicht durch gedruckte Vorschrif-ten erklären läßt, sondern die durch vielfäl-tige Uebung aus zweckmäßigen, und von ge-schickten Feldmessern mit Geschmack ausgear-beiteten Mustern erlernt werden muß.

Immer wird man freylich dabey überle-gen müssen, daß ein geometrischer Riß seinerAbsicht nach kein Gemählde seyn soll.Daher denn

Schqt-