Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
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XI. Wen» langst dcn Ufern steile undfclsigte Anhöhen fortgehe»/ so kan man vielesnach dem Augenmaase zeichnen / weil sieh dieKrümmungen des Stromes von der Anhöhegut übersehen lassen. In diesem Falle ar-beite man längst der Anhöhe fort/ als wennman eine Figur ans der Peripherie aufneh-men wollte / und bestimme die Beugungen desunken fliesenden Stromes/ indem man die da-hin gehenden Ordinaten nach dem Augen-maase schätzt. In solchen Fällen kömmtes ohnehin selten auf eine gar zu große Ge-nauigkeit an.

XII. Uebrigens müssen die an dcn Strö-men etwa befindlichen Bühnen / Packwerke /Schleusen / Wehren / Mühlen / Brücken u.dgl. auch mit in den Riß kommen. Werdie vorhergehenden Aufgaben schon auf demFelde ausgeübt hat / wird auch leicht dieGränze langst des Stromes / wie weit sichetwa bey Ucberschwemmungen das Wasser er-strecken mögte / oder die Jnundations-linie " verzeichnen können / welches nö-thig ist/ wenn der Fluß insbesondere zu hy-drotechnischer Absicht entworfen wird / in wel-che!« Falle man denn überhaupt die Vermcs,sung stcciciler und genauer, als in andernFallen/ vorzunehmen pflegt. An Nach-richten / die hierzu erforderlich sind, kan esnicht fehlen.

Aus-