Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
36
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zerlegen, und das , was in jedes Paralle-logramm von Acckcrn, Wiesen u. dgl. fallt,zu Papiere bringen. Allein bey Vcrmessun-gen der Aeckcr und Felder, wo so viele Grän-zen und Schcidungslinicn vorkommen, Halleich es immer für besser, die Flur theilweisenach solchen Stücken zu entwerfen, deren Um-risse schon auf dem Felde vorhanden sind, unddie Natur gleichsam selbst vorgezeichnet hat.Die künstliche Zerlegung in Parallelogrammeist nicht allein wegen der hicbey vorzunehmen-den geschickten Anordnung, Wahl und Ab-steckung der Parallel-linien mühsam, sondernerfordert auch viel Aufmerksamkeit, zumahlwo viele Durchschnitte der Seiten dieser Pa-rallelogrammen mit den Scheidungölinien derAeckcr vorkommen, die doch auch angemerktwerden müssen.

Den einzigen Vortheil gewahren solcheauf dem Felde abgesteckte Parallcl-linien, daßman nicht nöthig hat, einen zusammenhän-genden Faden der Vermessung zu befolgen,sondern bald dieses, bald jenes Parallelogramm,mit den darin» zu liegen kommenden Äeckern,entwerfen, und dennoch alles in eine richtigeVerbindung bringen kan. Allein eben denVortheil leisten auch andere Linien, ch oftnur eine einzige Hauptlinie, welche man durchdie Feldmark zieht, sie brauchen einander nichtgerade parallel zu seyn, wenn sie nur sonst

genau