Arnold von Morstcin und Arnold seines Sohnes, Engelhard von Mor-stein und Elisabetha von Crailsheim, seiner Hausfrau, Konradund Jörgen seiner Söhne,
10. Rapot von Crailsheim, Ritter, ist neben Arnold vonSeckendorfs, Johann von Abenberg, dem Vogt zu Collemberg und Noldvon Seckendorfs Zeuge gewesen, als anno 1321, den 30. Oktober, Wolfund Heinrich Gebrüder von Mistelbach, den Kirchensatz zum Gesetzepro 24 Pfund Heller au Herrn Friedrich, Burggrafen zu Nürnberg ver-kauft haben. (Fabricius.)
11. Johannes von Crewelsheim ist 1312 Kuratus in Weiß-bach und 1323 Pfaff in Schönthal, wie aus folgenden Urkunden hervor-geht: 1312 klagte Pfaff Johannes von Crewelsheim, Kuratusin Weißbach, vor dem Landgerichte zu Wimpfen, wegen eines großenWeinberges, welcher Lehen der Herren von Düren war. Er versprachdem Kloster Schönthal jährlich 10 Schilling davon zu geben und ver-machte dem Kloster alle seine Fahrnis nach seinem Tode. (Wib., 1, 190bis 4, 29. Schönhuth, 62, O.-A.-B. Künzelsau, S. 861.)
In Betreff des Weinberges bezeugt Engelhard von Ebersburg,Unterlandsvogt, daß am 5. Juni 1312 beim Landtag zu Wimpfen anihn kam Pfaff Johann, Pfarrer in Weißbach und erklärt, er habe hiervon ihm gekauft acht Morgen Weingarten und dem Kloster Schönthalgeschenkt. (Chronik. Schönthal, 101. Hist. Blätter 3.)
Nach einer Urkunde von 1323 bekundet Georg Rupprecht von Durne,daß Rohenkcn 2 Pfund Gelts auf seine Weinberge zu Weyßbach demehrbaren Mann Pfaff Johannes Creuwelsheim, der zu Schönthalgesessen ist, verkauft hat. (Z. f. Wirt. Fr. 1847, 31).
12. Ellin von Crewelsheim ist 1335 Nonne im Zisterziense-rinnenkloster Zimmern im Ries. Dieses Kloster wurde 1252 von Stahels-berg nach Zimmern verlegt und stand unter der Aufsicht des Zisterzienser-abtes von Kaisheim. In die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts fiel dieGlanzperiode für das Kloster Zimmern. (Steichele, Bist. Augsburg,3, 667. ff.)
Zu dieser Zeit war der bekannte Mystiker Heinrich von Röck-lingen Weltpriester in seiner Heimat Röcklingen und besuchte von dortaus öfters das Kloster Zimmern. Ellin von Crewelsheim wurdeeine Freundin des Heinrich von Röcklingen, die er als ein erleuchtetes,heiliges Kind Gottes prieß. In einem Brief an seine intimste Geistes-