Nv nickt ill i^elikolKvixl« vii^uieillbiillen ockvi' vor Äero»loilunZ vorkoiiiilieiiäoit IImvn von ^railckoii».
In dem von Karl VI. im Jahre 1713 den Herren von Crails-heim erteilten Freiherrnbrief wird berichtet, daß schon im Jahre 718einer von Crailsheim!» sich im Schweizerischen Krieg als obersterFeldhauptmann sehr tapfer bezeigt und verhalten habe. Es mag dahingestellt sein, inwieweit dieser Nachricht Glauben zu schenken ist. Jeden-falls gehört diese Aufzeichnung, welche uns zuerst Sondius in seinerV/sat. Mömorod. bringt, mehr in das Gebiet der Mythe als in dasder Historie. Das gleiche gilt von einem Crailsheim, der sich anno934 bei einem Tournier ausgezeichnet haben soll, wie uns BucellinoII, 21 berichtet. Ebensowenig urkundlich nachzuweisen, deshalb auchder Sage zu überweisen, ist das Vorkommen Wilmuths von Crails-heim, welcher 1027—1062 Abt zu St. Burkhard in Würzburg ge-wesen und die Kirche zu St. Burkhard daselbst gebaut haben soll. (Zeit-schrift für Unterfranken, I, 5; 1, 99; 2, 176.)
Um diese Zeit brachte Bischof Hugo mit Genehmigung des PapstesBenedikt III. den Leichnam des hl. Burchard in das bereits in Verfallgekommene Audreaskloster zu Würzburg, woraus nachmals die Bezeich-nung Burchardskloster kam.
Erst mit Beginn des 13. Jahrhunderts treten urkundlich nach-weisbare Mitglieder der Familie von Crailsheim auf. Für dieseZeit allerdings läßt sich noch kein sicher durchgehender genealogischerZusammenhang und demgemäß? Entwicklung feststellen. Wir haben ver-sucht dies zu tun, soweit es möglich ist, haben aber, sobald der Zu-sammenhang nur auf Vermutung basiert, dies immer ausdrücklich erwähnt.
1. Walther von Croelsheim ist Zeuge einer Urkunde vomJahre 1221, in welcher Bischof Otto von Würzburg erklärt, daß der