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Johann Albrecht von Crailsheim wurde am 28. Juni 1670als ein Sohn Johann Ulrichs aus zweiter Ehe geboren. Er ist derStammvater der Fröhstockheim-Rödelseer Linie. Er widmete sich demKriegsdienste, erscheint im Jahre 1708 als Leutnant und stirbt als Ritt-meister. Bei dem Tode seines Vaters war Johann Albrecht nochnicht volljährig. Es wurden deshalb seitens des Kaisers Baron Großvon Trockau und Baron von Blumberg als seine Vormünder bestellt.
Nach des Vaters Johann Ulrich Tode 1684 wurden die Güter— Rügland mit Rosenberg, welches Johann Ulrich allein besaß, wieauch Morstein, Fröhstockheim und Rödelsec, ferner ^4 an Thann undAltcnschönbach, welches Johann Ulrichs Bruder Wolf von Crails-heim mitbesaß — gemeinschaftlich weiter bewirtschaftet, bis 1690 eineAbteilung erfolgte.
Albrccht und Julius Dietrich von Crailsheim erhielten Fröh-stockheim und Rödelsee, während Hannibal Friedrich nebst JohannAlbrccht und Wilhelm Friedrich von Crailsheim Rügland mitZubehör erhielten.
Wolf von Crailsheim hatte Altcnschönbach und ^4 an Thannerhalten. Morstein blieb gemeinschaftlich.
Johann Albrecht von Crailsheim führte nicht den lobens-wertesten Lebenswandel und konnte deshalb auch gar nicht mit seinemGelde auskommen. Er fing an, starke Schulden zu machen und ver-setzte bei dem Juden Model in Ansbach ein Stück nach dem andern.Als er demselben sogar Vollmacht erteilte, Familicngutsstücke zu veräußernund auch seinen jüngeren Bruder Wilhelm Friedrich von Crailsheimdazu aufmunterte, konnte Hannibal Friedrich von Crailsheimnicht anders als durch förmliche Reverse und Kaufstraktatc die versetzten