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Amalie von Oranien, geb. Gräfin zu Solms-Braunfeld : ein Lebensbild
Entstehung
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Beginn der Karriere des Helden. Und sie dankte demKorrespondenten aufs herzlichste l ). Daß man in Parisfortfuhr, Amalie für bestechlich zu halten und sie mitGeschenken auf Frankreichs Seite zu befestigen, bezeugtwiederum ein Brief des französischen Gesandten imHaag, Gaspard Coignet de la Thuillerie, vom 28. Sept.1643 an die Regentin Anna. Groen hat ihn abgedruckt;ich will ihn auszugsweise wiedergeben.

„Als ich Eurer Majestät berichtete, es sei vorteil-haft, die Frau Prinzessin von Oranierf gut zu behandeln,so glaubte ich es wegen der Autorität, die sie überihren Herrn Gemahl besitzt, tun zu müssen.“ La Thuil-lerie spricht dann aber davon, daß er befürchtet habe,„als glorreiche Fürstin werde sie ohne einen Yorwandkeine Gratifikation mit guter Miene annehmen.“

Das Jahr 1644 wand neue Lorbeeren um OraniensStirn und leitete zugleich die ersten Schritte zum Frie-den ein. Auf ihrem Wege nach Münster hielten sichdie französischen Kongreßbevollmächtigten Claude deMesmes, Graf d’Avaux, und Graf Abel Servien einigeMonate in Holland auf, bis ihnen die Erneuerung des Bünd-nisses beider Mächte gelang. Sie trauten FriedrichHeinrich und weit mehr noch Amalie im Hinblick aufihre Yerwandtschaft mit Englands Königsfamilie spa-nische Sympathien zu und glaubten an die Abneigung,länger mit Frankreich zu gehen, sowie an die Wieder-anknüpfung der Eheverhandlung zwischen dem Prinzenvon AVales und Louise Henriette.

Prinz Wilhelm, der junge Ehemann, lebte unterdessenden Freuden der Jagd, und IJuygens schrieb am 18. Aprilaus Ziitphen der Mutter, er wünsche sehr, daß „manseine Hitze ein wenig zügele wegen der Gefahr, die er

) Groen. Ohne Datum.