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scliaft begleitet, noch im Mai 1641 heimreiste. DieseGesandtschaft erhielt von Karl I. die damals anstatt derOrden üblichen Geschenke in Silbergerät, Herr vonBrederode außerdem wegen seiner Herkunft und alsOnkel 'Wilhelms einen mit Diamanten besetzten Degen.
Da die Lage des Königs täglich unerträglicher wurdeund die Anmaßung des Parlaments zunahm, reiste dieKönigin Henriette Maria nach Holland. Sie brachteihre Tochter, Wilhelms Gemahlin, mit sich und landeteam 9. März 1642 bei Helvoetsluys, mit königlichen Ehrenempfangen. Prinz Wilhelm führte sie, von der ganzenBlüte des Adels umgeben, nach Briel, wo der Prinz vonOranien sie erwartete; Prinzessin Amalie konnte, dasie guter Hoffnung war, den Haag nicht verlassen *),aber die Königin von Böhmen und ihre Töchter be-grüßten Henriette Maria, und Karl I. dankte FriedrichHeinrich in einem Briefe vom 23. März aus York * 2 ). DieKönigin bezog am 11. März das für sie glänzend ein-gerichtete Palais im Noordeinde des Haag und bereisteim Frühjahr mit Friedrich Heinrich alle großen StädteHollands. Maria, Wilhelms Gemahlin, bezog ein Quartierim Prinzenhof, wo Wilhelm selbst wohnte, und lebteunter der speziellen Obhut ihrer Schwiegermutter; ihreGouvernante, die ihrem Hof halte Vorstand, empfingInstruktionen sowohl von Friedrich Heinrich wie vonKarl I.; man begegnete der königlichen Jungfrau mitganz besonderem Respekte wegen ihrer hohen Abkunft;wenn sie öffentlich erschien, geschah dies stets mitköniglichem Gepränge, wie es die Haager niemals anden Oraniern gewohnt gewesen waren. Und woher
’) Sie wollte wohl nicht, denn das Kind kam erst im September
zur Welt.
2 ) Groen. Band IV der „Archives“ usw., 1859.
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