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seitdem auf dem Tapete blieb. Jan van den Iverclc-boven, genannt Polyander, Herr von Jleenvliet, ging inFriedrich Heinrichs Auftrag 1639 und 1640 zu heim-lichen Verhandlungen nach England. Der "Winterkönigund seine Gemahlin erschwerten die Affäre, da die Ver-bindung ihren Interessen nicht entsprach, und wieElisabeth arbeitete Henriette Maria, Karls I. Gemahlin,vom Nuntius Rosetti unterstützt, auf eine Eheverbindungmit Spanien hin. Aerssens, Herr von Sommelsdyck,redete hingegen Friedrich Heinrich zu, bei seinem Planezu beharren, da Karl I. demselben hold sei. Der spa-nische Hof schickte kostbare Geschenke an HenrietteMaria und an Richelieus Todfeindin, die Herzogin Marievon Chevreuse, die Haupturheberin des Planes einerspanisch-britischen Doppelheirat. Der oranische Hofhatte sein Auge auf Maria, die ältere Tochter Karls I.,geworfen und ließ um sie anfragen; Karl aber wünschteseine um vier Jahre jüngere Tochter Elisabeth stattihrer zu geben und bot sie am 31. Januar 1640 FriedrichHeinrich in einem Uriefe aus Whitehall an 1 ). FriedrichHeinrich hatte tags zuvor Aerssens angewiesen, auf derältern Prinzessin zu beharren, zumal es ihm daran lag,seinen Sohn bald als Vater zu sehen ; er sah in demganzen Hinziehen des Handels eine Intrigue von Karlseigenen Feinden; Aerssens und Heenvliet schienen nichtvorwärts zu kommen, so sehr auch Friedrich Heinrichsie antrieb. Man war in London entschlossen, nurElisabeth, nicht Maria zu geben.
Der Krieg ging unterdessen weiter. Oranien warmit der französischen Kriegsführung unzufrieden undHuygens schrieb aus dem Lager von Rooversbergh amCruyspolder am 12. September 1639 an Amalie: 2 ) die
') Groen.
2 ) Hausarchiv. Haag. 2484.