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gegen das Londoner Kabinett, das Elisabeth gewißnicht helfen werde. Friedrich Heinrich hatte sehrwesentlich auf das Zustandekommen der Allianz ein-gewirkt, wie Aerssens wiederholt hervorhob. Die Staaten„waren auf den Weg des Heils zurückgekehrt“, siesuchten ihr Glück von neuem unter den Waffen gegenSpanien und verschlossen spanischen Versuchungen ihrOhr; Kichelieus Politik hatte einen Sieg erfochten,Charnace hatte treffliche Dienste geleistet und Aerssensunterließ nicht, dem Kardinale sein eigenes Verdienstum den Vertrag zu rühmen. Es galt nun, Spanien inden Niederlanden selbst anzugreifen; der Prinz vonOranien, der 1632 Mastricht erobert hatte, war stets schlag-fertig und Frankreich schloß am 8. Februar 1635 in Parismit den Generalstaaten ein Bündnis gegen den Kaiserund Spanien zur Vertreibung der Spanier aus den Nieder-landen. Fast wären die Dinge anders gekommen, Fried-rich Heinrich hatte Neigung gehabt, sich mit Spanienauszusöhnen, Amalie noch weit mehr, und man hatte1635 eine heimliche Verhandlung eingefädelt; Charnaceaber hielt die Staaten bei Frankreich und zeigte sichals ein zweiter Ste. Aldegonde, als großer Politiker.Die Franzosen vereinigten sich unter den Marschällenvon Chätillonund Breze Ende Mai 1635 mit denTruppen der Staaten, die Friedrich Heinrich befehligte;König Ludwig XIII. ernannte ihn zu seinem General-leutnant und stellte die Marschälle unter seinen Ober-befehl. Seine Truppen erregten deren Bewunderung,v T ie Huygens an Amalie schrieb. Jan de Knuyt, der
’) Chätillon empfahl am 28. Juli 1636 aus Paris Amalie seinenach dem Haag- reisenden Kinder aufs Angelegentlichste. Haus- u.Staatsarchiv in Zerbst. (A 7 b Nr. 105. Allerhand Sache^, die ProvinzGroningen betreffend. 1640/50.) Orig.