182 Die Nordsee.
Bis ein weißer NebelschleierMir verhüllt die lieben Augen..
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An die bretterne Schisfswand,
Wo mein träumendes Haupt liegt,
Branden die Wetten, die wilden Wellen;Sie rauschen und murmelnMir heimlich ins Ohr:
„Bethörter Geselle!
Dein Arm ist kurz, und der Himmel ist weit,Und die Sterne droben sind festgenageltMit goldnen Nägeln, —
Vergebliches Sehnen, vergebliches Seufzen,Das beste wäre, du schliefest ein."
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Es träumte mir von einer weiten Heide,
Weit überdeckt von stillem, weißem Schnee,Und unterm weißen Schnee lag ich begrabenUnd schlief den einsam kalten Todesschlaf.
Doch droben aus dem dunkeln Himmel schautenHerunter auf mein Grab die Sternenaugen,Die süßen Augen! und sie glänzten sieghaftUnd ruhig heiter, aber voller Liebe.
8.
Stürm.
Es wütet der Sturm,
Und er peitscht die Wellen,
Und die Well'n, wutschäumend und bäumend,Türmen sich auf, und es wogen lebendigDie weißen Wasserberge,
Und das Schifflein erklimmt sie,
Hastig mühsam,
Und plötzlich stürzt es hinab,
In schwarze, weitgähnende Flutabgründe —