Berg-Idylle.
Seinen Willen zu erfüllen;
Und er hat sie mutbeseelt.
Ihre teuern Schwerter blitzen,
Ihre guten Banner wehn!
Ei, du möchtest wohl, mein Kindchen,Solche stolze Ritter sehn?
Nun, so schau mich an, mein Kindchen,Küsse mich, und schaue dreist;
Denn ich selber bin ein solcherRitter von dem Heil'gen Geist.
3.
Still versteckt der Mond sich draußenHinterm grünen Tannenbaum,
Und im Zimmer unsre Lampe,
Flackert matt und leuchtet kaum.
Aber meine blauen SterneStrahlen auf in hellerm Licht,
Und es glühn die Purpurröslein,Und das liebe Mädchen spricht:
„Kleines Völkchen, Wichtelmännchen,Stehlen unser Brot und Speck,
Abends liegt es noch im Kasten,Und des Morgens ist es weg.
„Kleines Völkchen, unsre SahneNascht es von der Milch, und läßtUnbedeckt die Schüssel stehen,
Und die Katze säuft den Rest.
„Und die Katz' ist eine Hexe/
Denn sie schleicht bei Nacht und SturmDrüben nach dem Geisterberge,
Nach dem altverfallnen Turm.
„Dort hat einst ein Schloß gestanden,Voller Lust und Waffenglanz;