Almansor.
Ich, Sennora, Eu'r Geliebter,Bin der Sohn des vielbelobten,Großen, schriftgelehrten RabbiIsrael von Saragossa.'
Aliimnlor.
i.
In dem Dome zu CorduvaStehen Säulen, dreizehnhundert,Dreizehnhundert RiesensäulenTragen die gewalt'ge Kuppel.
Und auf Säulen, Kuppel, WändenZiehn von oben sich bis untenDes Korans arab'sche Sprüche,
Klug und blumenhaft verschlungen.
Mohrenkön'ge bauten weilandDieses Haus zu Allahs Ruhme,
Doch hat vieles sich verwandeltIn der Zeiten dunkelm Strudel.
Auf dem Turme, wo der TürmerZum Gebete aufgerufen,
Tönet jetzt der ChristenglockenMelancholisches Gesumms.
Auf den Stufen, wo die Gläub'genDas Prophetenwort gesungen.
Zeigen jetzt die GlatzenpfäffleinIhrer Messe fades Wunder.
Und das ist ein Drehn und WindenVor den buntbemalten Puppen,
Und das blockt und dampft und klingelt,Und die dummen Kerzen funkeln.
In dem Dome zu CorduvaSteht Almansor ben Abdullah,
! Hein? schreibt an Moser.- „Es gibt einen Abraham von Saragossa,aber Israel fand ich bezeichnender".