Die Heimkehr.
All' die Säulen still betrachtend.Und die stillen Worte murmelnd:
„O, ihr Säulen, stark und riesig,Einst geschmückt zu Allahs Ruhme,Jetzo müßt ihr dienend huld'genDein verhaßten Christentums!
„Ihr bequemt euch in die Zeiten,Und ihr tragt die Last geduldig;
Ei, da muß ja wohl der SchwächreNoch viel leichter sich beruh'gen,"
Und sein Haupt, mit heiterm Antlitz,Beugt Almansor ben AbdullahÜber den gezierten TaussteinIn dem Dome zu Corduva.
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Hastig schritt er aus dem Domo,Jagte fort auf wildem Rappen,Daß im Wind die feuchten LockenUm des Hutes Federn wallen.
Auf dem Weg von Alcolea,Dem Guadalquivir entlange,
Wo die weißen Mandeln blühen,Und die duft'gen Goldorangen;
Törten jagt der lust'ge Ritter,Pfeift und singt, und lacht behaglich,Und es stimmen ein die VögelUnd des Stromes laute Wasser.
In dem Schloß zu AlcoleaWohnet Clara de Alvarss,In Navarra kämpft ihr Vater,Und sie freut sich mindern Zwanges.
Und Almansor hört schon fernePauken und Drommeten schallen,Ünd er sieht des Schlosses LichterBlitzen durch der Bäume Schatten.