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Buch der Lieder
Seite
124
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lL>j Die Heimkehr.

Der Blaurock ist ein Engel', doch der NoteMit blankem Schwert ist Ihnen spinnefeind".Und noch viel buntre, wunderliche RedenSchwatzt' sie in einein fort, und setzte sichErmüdet mit mir nieder auf die Moosbank,Die unterm alten Eichenbaume steht.

Da saßen wir beisammen, still und traurig,Und sahn uns an, und wurden immer traur'ger.Die Eiche säuselte wie Sterbeseufzer,

Tiefschmerzlich sang die Nachtigall herab.

Doch rote Lichter drangen durch die Blätter,Umflimmerten Marias weißes Antlitz,

Und lockten Glut aus ihren starren Augen,Und mit der alten, süßen Stimme sprach sie:Wie wußtest du, daß ich so elend bin?

Ich las es jüngst in deinen wilden Liedern."

Eiskalt durchzog's mir da die Brust, mir grausteOb meinem eignen Wahnsinn, der die ZukunftGeschaut, es zuckte dunkel durch mein Hirn,Und vor Entsetzen bin ich aufgewacht.

Donna Clara.

In dem abendlichen GartenWandelt des Alkaden Tochter;Pauken- und TrommetenjubelKlingt herunter von dem Schlosse.

Lästig werden mir die TänzeUnd die süßen Schmeichelworte,Und die Ritter, die so zierlichMich vergleichen mit der Sonne.

Übsrlästig wird mir alles,

Seit ich sah beim Strahl des MondesJenen Ritter, dessen LauteNächtens mich ans Fenster lockte.

Wie er stand so schlank und mutig.Und die Augen leuchtend schössen