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Buch der Lieder
Seite
111
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Die Heimkehr. III

Die Herren von dein Landgericht,

Die saufen aus den Gössen.

Wie freuen die Poeten sichBei solchem Götterfraßs!

Die Leutnants und die Fähnderichs,

Die lecken ab die Straße.

Die Leutnants und die Fähnderichs,

Das sind die klügsten Leute,

Sie denken: alle Tag' geschiehtKein Wunder so wie heute.

67.

Ich Hab' euch im besten Juli verlassen,

Und find' euch wieder im Januar;

Ihr saßet damals so recht in der Hitze,

Jetzt seid ihr gekühlt und kalt sogar.

Bald scheid' ich nochmals, und komm' ich einst wieder,Dann seid ihr weder warm noch kalt,

Und über eure Gräber schreit' ich,

Und das eigne Herz ist arm und alt.

68.

Von schönen Lippen fortgedrängt, getriebenAus schönen Armen, die uns fest umschlossen!

Ich wäre gern noch einen Tag geblieben,

Da kam der Schwager schon mit seinen Rossen.

Das ist das Leben, Kind! ein ewig Jammern,Ein ewig Abschiednehmen, ew'gss Trennen!

Könnt' denn dein Herz das mein'ge nicht umklammern?Hat selbst dein Auge mich nicht halten können?

69.

Wir fuhren allein im dunkelnPostwagen die ganze Nacht;Wir ruhten einander am Herzen,Wir haben gescherzt und gelacht.