108 Die Heimlehr.
Auf deine schönen AugenHab' ich ein ganzes HeerVon ewigen Liedern gedichtet —Mein Liebchen, was willst du mehr?
Mit deinen schönen AugenHast du mich geguält so sehr,Und hast mich zu Grunde gerichtet —Mein Liebchen, was willst du mehr?
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Wer zun: ersten Male liebt,Sei's auch glücklos, ist ein Gott;Aber wer zum zweiten MaleGlücklos liebt, der ist ein Narr.
Ich, ein solcher Narr, ich liebeWieder ohne Gegenliebe!
Sonne, Mond und Sterns lachen,Und ich lache mit — und sterbe.
64.
Gaben mir Nat und gute Lehren,Uberschiitteten mich mit Ehren,
Sagten, daß ich nur warten sollt',
Haben mich protegieren gewollt.
Aber bei all ihrem Protegieren,
Hätte ich können vor Hunger krepieren,War' nicht gekommen ein braver Mann,Wacker nahm er sich meiner an.
Braver Mann! er schafft mir zu essen!Will es ihm nie und nimmer vergessen!Schade, daß ich ihn nicht küssen kann!Denn ich bin selbst dieser brave Mann.