Die Heimkehr.
00.
Sie haben heut' abend Gesellschaft,Und das Haus ist lichterfüllt.
Dort oben am hellen FensterBewegt sich ein Schattenbild.
Du schaust mich nicht, im DunkelnSteh' ich hier unten allein;
Noch wen'ger kannst du schauenIn mein dnnkles Herz hinein.
Mein dunkles Herze liebt dich,Es liebt dich und es bricht,Und bricht und zuckt und verblutet,Aber du siehst es nicht.
S1.
Ich wollt', meine Schmerzen ergössenSich all' in ein einziges Wort,
Das gab' ich den lustigen Winden,Die trügen es lustig fort.
Sie tragen zu dir, Geliebte,Das schmerzerfüllte Wort;
Du hörst es zu jeder Stunde,
Du hörst es an jedem Ort.
Und hast du zum nächtlichen SchlummerGeschlossen die Augen kaum,
So wird dich mein Wort verfolgenBis in den tiefsten Traum.
62.
Du hast Diamanten und Perlen,Hast alles, was Menschenbegehr,Und hast die schönsten Augen —Mein Liebchen, was willst du mehr?